Löwenzahn
alias Taraxacum offizinale, Butterblume, Pusteblume, Kuhblume| Inhaltsstoffe: Inolin, Cholin, Bitterstoffe, Saponine, Vitamine u.a.m. | In der Heilkunde verwendete Pflanzenteile: das Kraut mit der Wurzel |
| Blütezeit: April und Mai | Erntezeit: Kraut vor Blüte in April/Mai Blätter in April bis August Wurzel September und Oktober |
Heilwirkung
Aktiviert Leber und Niere; günstiger Einfluss auf das Bindegewebe, das stärker durchblutet wird; bessert Allgemeinbefinden geschwächter Menschen. Teekur günstig bei Rheuma und Gicht (Bindegewebe). Die vielfältigen günstigen Wirkungen des Löwenzahn können sich nur bei kurmäßiger Anwendung einstellen.Erfolg kann sich bei dem Versuch einstellen, kleine! Nierensteine durch einen Wasserstoß auszutreiben, denn Löwenzahn ist harntreibend: Dazu übergießt man 2 Eßl. der Droge mit 1/2 l .kaltem Wasser, erhitzt zum Sieden und seiht nach 20 Minuten ab. Das ganze mit warmem Wasser auf 1 1/2 Liter verdünnen und diese Menge innerhalb von 15 - 20 Minuten trinken - mit der dann folgenden starken Wasserausscheidung können kleinere Steine mit abgehen.Gallensteinbildung kann ebenfalls beeinflusst werden, wenngleich vorhandene Steine dadurch nicht abgehen: Eine zwei Mal jährlich durchgeführte Teekur mit Löwenzahn kann die Neubildung und/oder Vergrößerung von Gallensteinen verhindern und Koliken weitgehend ausschalten.
Zubereitung
Kurmäßig über 4 - 6 Wochen anwenden. 2 mal täglich eine Tasse Tee oder einen Eßl. Saft einnehmen. Für Tee 1 - 2 Tl. der geschnittenen Droge mit 1/4 l. kaltem Wasser übergießen, zum Sieden bringen, 1 Min. kochen. Harnausscheidung/kleine Nierensteine: mit 1/2 l. Wasser ansetzen, nach dem Abseihen mit warmem Wasser auf 1 1/2 l. verdünnen und innerhalb von 15 bis 20 Minuten alles trinken!Nebenwirkungen
frische Stängel in Massen giftig; ansonsten Wildgemüse!Verwendung
Es lohnt sich auch, Löwenzahn als Wildgemüse zu verwenden.

