Migräne

Eine durch Nerven verursachte Erkrankung - Sie ist gekennzeichnet durch anfallsartige pulsierende einseitige Kopfschmerzen, die oft durch z.B. Übelkeit begleitet werden.
Migräne kann durch die Lebensweise eines Menschen verstärkt werden (z.B. Nikotin, Alkohol, unregelmäßiges Essen). Um einer Migräne vorzubeugen sollte der Betroffene Risikofaktoren, wie z.B. Rauchen, vermeiden.

Symptome

Sie tritt anfallsartig auf, der Schmerz wird unerträglich pochend, bohrend oder erdrückend. Typisch ist der halbseitige Kopfschmerz, der einige Stunden bis einen Tag andauert. Bei Migräne ist man licht-, geräusch- und geruchsempfindlich, blass, hat kühle Hände und Füße, niedrigen Blutdruck und neigt zu Übelkeit und Erbrechen. Manchmal flimmert es im Gesichtsfeld.
Die ersten Anfälle treten häufig in der Pubertät oder im frühen Erwachsenenalter auf. Eine familiäre Neigung zu Migräne ist häufig. Seelische Be- oder Entlastungssituationen könne Migräne auslösen, und auch beruflicher Stress, Wetterumschläge, Regelblutung, Alkohol, Rauchen oder auch die Antibaby-Pille.

Behandlung

  • Leichter Anfall: Aspirin®, 5OO - 1OOO mg, als Tablette.
  • Bei schwererem Anfall einen Hub Ergotamintatrat-Spray (Ergotamin Medihaler® = O,45 mg). Die Dosis darf frühestens nach 5 min. wiederholt werden und maximal 6 x am Tag oder 1 - 2 mg als Tablette (z.B. Celestil®), zusätzlich 1OO mg Coffein (2 Tassen Kaffee)
Bei Übelkeit hilft Paspertin®, 1O mg, als Tablette, oder 2O Tropfen. Zusätzlich kann noch Aspirin®, 1 - 2 Tabletten, und 5 - 1O mg Valium® gegeben werden. Starke, erstmals auftretende Kopfschmerzen sollten bei einem Nervenarzt geklärt werden.

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